#meinekinderklinik – Ansprechpartnerin hat auch privat eine besondere Verbindung zur Klinik

Seit November fragen wir im Rahmen einer großen Ideeninitiative Eltern, Kinder, Spender und das Personal der Kinderklinik nach ihren Vorstellungen für eine kindgerechte Klinik von morgen. Margret Schill ist Ansprechpartnerin für das Projekt. Auch privat hat sie eine besondere Beziehung zur Kinderklinik.

Frau Schill, Sie engagieren sich als Projektmanagerin unserer Stiftung für #meinekinderklinik. Sie haben aber auch privat eine besondere Verbindung zur Kinderklinik Tübingen. Wie sieht die aus?

Meine Tochter Neele kam im September 2010 schwer krank auf die Welt. Sie ist  im Januar 2013 gestorben. In dieser Zeit haben wir als Familie sehr viele wunderbare Menschen in der Kinderklinik kennengelernt, die für uns da waren, sich irgendwoher die Zeit nahmen, uns zuzuhören, mit uns zu reden, zu lachen und zu weinen, und die uns viel Wertschätzung und Unterstützung entgegen gebracht haben. Insofern verbindet mich heute große Dankbarkeit mit der Kinderklinik Tübingen.

Was ist das Besondere an der Ideeninitiative?

Ich sehe, dass die Kinderklinik Tübingen im Vergleich eine sehr gute Kinderklinik ist. Ich sehe aber auch, dass da noch ganz viel Potential ist, vieles noch besser zu machen. Insofern finde ich diese Initiative toll, da sie konstruktiv ist und es ermöglicht, viele kreative Ideen aufleben zu lassen und umzusetzen. Außerdem finde ich es wichtig, sowohl den Kindern und Angehörigen als auch dem gesamten Personal eine Plattform zu geben.

Was wünschen Sie sich persönlich für die Kinderklinik von morgen? Was ist Ihr Traum?

Ich wünsche mir Kinder ohne Angst, die trotz ihrer Krankheit noch lachen können. Ich wünsche mir Eltern, die auch mal entspannen können, weil sie voll Zuversicht und Vertrauen in die Klinik sind und sich mit ihren Kindern gut aufgehoben fühlen. Ich wünsche mir für das gesamte Personal, dass das Arbeiten Freude bereitet, weil eine Atmosphäre der Wertschätzung besteht, weil es Freiraum für kreative Ideen gibt, weil sich jeder gut einbringen, Zeit nehmen und zuhören kann. Das ist mein großer Traum. Und ich hoffe, dass wir mit der Ideeninitiative #meinekinderklinik von Hilfe für kranke Kinder und den Eltern- und Fördervereinen der Kinderklinik dazu beitragen können, dass dieser Traum wahr wird.

Hier geht´s zur Initiative: www.meinekinderklinik.de

Foto: Julia Klebitz

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