Neuer Simulator schenkt Eltern Sicherheit

Sondenernährungssimulator für die Uni-Kinderklinik Tübingen

Meike Schumacher aus der Gastroenterologie der Uni-Kinderklinik Tübingen zeigt anhand des neuen Sondenernährungssimulators den richtigen Umgang mit der PEG-Sonde. (Foto: Karoline Niethammer)

Gemeinsam mit „Dachtel hilft kranken Kindern e.V.“ konnte HILFE FÜR KRANKE KINDER einen sogenannten Sondenernährungssimulator für die Tübinger Uni-Kinderkliink anschaffen. Eltern werden hier geschult, richtig mit einer Sonde umzugehen – ganz in Ruhe und ohne Risiko. SO gewinnen sie die nötige Ruhe und Sicherheit, um ihrem schwer kranken Kind bestmöglich helfen zu können.

Manchmal können erkrankte Kinder nicht genug Nährstoffe über die Nahrung aufnehmen – beispielsweise haben Kinder mit einer schweren Behinderung oft so starke Schluckstörungen, dass sie nicht genug essen können. Über die sogenannte Perkutane Endoskopische Gastrostomie („PEG-Sonde“) wird in solchen Fällen spezielle Nahrung direkt in den Magen geführt, um Mangelerscheinungen und Gedeihstörungen aufzufangen oder zu vermeiden.

Die Eltern der kleinen Patienten werden umfassend im Umgang mit der Sonde geschult. Oft bleibt allerdings eine gewisse Unsicherheit: Wie straff soll der Sondenschlauch fixiert werden, wie schnell sondiere ich die Nahrung oder die Medikamente durch die Spritze in den Schlauch, wie eng lege ich die Kompresse an?

All diese Handgriffe können Eltern nun an einem Sondenernährungssimulator üben. „Mit dem Modell haben die Eltern genug Ruhe und gewinnen an Sicherheit beim Umgang mit der Sonde“, sagt die Gastroenterologin Meike Schumacher. „Das bereitet sie optimal auf die Zeit zu Hause vor.“

Die Kosten von 2.880 Euro übernahm Dachtel hilft kranken Kindern e.V., der Partnervein von HILFE FÜR KRANKE KINDER.

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