Die Kinderchirurgie erhält ein eigenes Gerät zur Nervenüberwachung bei Operationen

Neuromonitoring-Gerät für due Kinderchirurgie

Professor Dr. Steven Warmann (links) und OP-Mitarbeiter Rolf Laforsch freuen sich über den NerveMonitor zur Nervenüberwachung während Operationen. (Foto: Karoline Niethammer)

HILFE FÜR KRANKE KINDER hat für die Abteilung für Kinderchirurgie und Kinderurologie der Tübinger Uni-Kinderklinik einen sogenannten NerveMonitor finanziert. Das Gerät überwacht die Nerven während Operationen.

„Bei Kindern sind viele Nerven haardünn und kaum zu erkennen“, erklärt Professor Steven Warmann. „Insbesondere bei nervennahen Tumor-Operationen ist es daher unerlässlich, diese Nerven zu überwachen, um Verletzungen zu vermeiden.“ Bislang hatte die kinderchirurgische Abteilung kein eigenes dafür erforderliches Neuromonitoring-Gerät. „Seit einigen Jahren steigt die Zahl der Tumor-Operationen stetig an. Seit geraumer Zeit ist die Kinderchirurgie der Uni-Kinderklinik Tübingen als Referenzzentrum für Tumor-Operationen bei der Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH) gelistet. In den letzten Jahren hat sich die Abteilung als führendes Zentrum für Tumorchirurgie bei Kindern in Deutschland etabliert.“

Mittlerweile kämen betroffene Kinder aus der ganzen Republik zur Operation nach Tübingen und die Anzahl entsprechender Tumor-Operationen habe relevant zugenommen. „Diese Entwicklung wird auch absehbar so weitergehen“, so Warmann weiter. „Da wir bisher nicht unabhängig über ein Neuromonitoring-Gerät verfügen konnten, kam es mitunter vor, dass wir Operationen verschieben mussten. Für die Kinder ist das auch deswegen problematisch, da für die Operationen in der Regel im Rahmen des Behandlungsplans nur jeweils ein enges Zeitfenster zur Verfügung steht und eine Verschiebung des Eingriffs möglicherweise enorme Folgen für den Ablauf der Behandlung hat.“

Dass die Kinderchirurgie nun dank HILFE FÜR KRANKE KINDER ein eigenes Gerät zur Nervenüberwachung besitzt, erleichtere die Arbeit ungemein, so Warmann. Die Kosten für das Neuromonitoring-Gerät beliefen sich auf rund 9.500 Euro.

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